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Willkommen in Blankenstein am Triebischtal!

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Zur Geschichte unseres Ortes Blankenstein

Gegründet wurde der Ort Blankenstein im Jahre 1170 als Lehnsgabe an den Edelmann Rüdiger Blanke. Gemeinsam mit dem Waldhufendorf entstand eine Burg, deren Reste noch auf einer felsigen Klippe am Rande des Triebischtales zu sehen sind. Dominant und prägend ist die Kirche von 1738 mit dem weithin sichtbaren Turm, der an der Ostseite des Kirchenschiffes steht. In ihrem Inneren kann der Besucher kulturhistorisch wertvolle Deckengemälde mit naiven Darstellungen aus dem Neuen Testament bewundern.

Abb.: Blankensteiner Kirche mit Deckenmalereien aus dem neuen Testament

Von den durch Sachsen und in Sachsen ausgetragenen Kriegen
ist das Bauern- und Handwerkerdorf fast immer in Mitleidenschaft gezogen
worden. Gelegen an der Heerstraße zwischen Leipzig
und Dresden, durchzogen es die Armeen der kriegerischen Parteien bzw.
wurde es in das Aufmarschgebiet vor den Toren der Residenzstadt Dresden einbezogen. Jedoch nicht nur die Heerstraße, nein, auch die Silberstraße, auf der die Reichtümer des  Scharfenberger Reviers nach Freiberg gebracht  wurden, streifte unseren Ort. Im Dorf selbst betrieb man ebenfalls Bergbau. Es wurde zwar kein Silber geschürft, aber auch der gewonnene Kalkstein trug  zum Wohlstand der Bewohner des Dorfes bei. Ein alter Kalkofen, Stollngänge, offene Schürfstellen  und verwahrte Sicherungsschächte zeugen noch heute von  diesen Aktivitäten. 
Wo sich früher im Tal der Triebisch die Räder der Wassermühlen drehten, um Bretter zu schneiden oder Korn zu mahlen, laden heut Ausflugsgaststätten Wanderer und Touristen zum Verweilen ein.


Abb.: Obstblüte im Mitteldorf

Kommunale Eckdaten

Blankenstein ist Stadtteil der Großgemeinde Wilsdruff

Einwohner: ca. 300

Kindergarten "Am Schlossberg", feierte 2013 sein 60-jähriges Bestehen. Er hat eine Platzkapazität für 21 Kleinkinder und 15 Krippenkinder.
Seit Juli 2011 besitzt er eine romantisch gelegenen "Hütte am Schloßberg" in der, neben viel Holz, auch viel Initiative und Engagement der Eltern steckt.

Nächste Grundschule in Wilsdruff, mit Außenstelle in Mohorn und die evangelische Grundschule im OT Grumbach. Wobei die Grundschüler aus Blankenstein seit 2013 in Mohorn lernen.  
Nächste Mittelschule in Wilsdruff.
Als Alternative, die Grund- und Mittelschule in Nossen 

Nächstes Gymnasium in Nossen "Geschwister-Scholl-Gymnasium".
Bau eines neuen Gymnasiums in Wilsdruff wurde beschlossen und ist in der Planungsphase!

Nächstes Freibad in Mohorn-Grund oder in Miltitz
Regionale Busverbindungen nach Wilsdruff und Nossen mit Anschluss nach
Dresden, Meißen, Freital
Nächster Bahnhof:   Deutschenbora

Vereinsleben:

Heimatfreunde Blankenstein e.V. 
Männergesangsverein
(Interessengemeinschaft innerhalb der Heimatfreunde)
Freiwillige Feuerwehr Blankenstein
mit Jugendfeuerwehr
Kindergartenverein Wilsdruff e.V.
Triebisch Canyon Dancers

Gastsstätten in der Umgebung:

"Krillemühle" Blankenstein (geschlossen)       www.krillemuehle.de 
"Triebischtalbaude" Tanneberg  www.triebischtalbaude.de
"Dietrichmühle" Helbigsdorf       www.dietrichmühle.de

Bitte erfragen Sie die Öffungszeiten! 

Abb.: Im Frühling ziehen sich grüne Matten voll duftendem Bärlauch durch das Tal der Triebisch

Lage

Höhe über NN 312 m am Ostende des Ortes
53°3`nördliche Breite
13° 28`östliche Länge
Freistaat Sachsen
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sitz des Landrates in Pirna
                                                                                                                                                                Straßen- und Autobahnanbindungen:                                                                 
Nächste Bundesstraße B 173
Dresden - Freiberg
S 36 Wilsdruff - Nossen
Autobahn A4 Dresden – Eisenach
mit Dreieck Nossen und A 14 nach Leipzig und
mit Dreieck Dresden und A 13 nach Berlin und
mit Dreieck Dresden West und A 17 nach Prag
Triebischtal-Wanderweg: "Roter Punkt" von der Nachbargemeinde Tanneberg kommend,
entlang der Triebisch in Richtung Helbigsdorf und Mohorn führend.

Landschaftschutzgebiet Triebischtal

Abb.: Für Frühaufsteher, unsere traditionelle Vogelstimmenwanderung durch
das Triebischtal

Der Hangwald auf felsigem Grund ist mit Eichen, Ahorn, Fichten und Birken bestanden. Die feuchten Auen am Flußufer welches von Erlen, Weiden und teilweise Pappeln gesäumt ist, zeigen zum Teil eine seltene Flora und Fauna. Der Forellen-und Krebsreichtum des Flüsschens lockt nicht nur Reiher, sondern auch den schillernden Eisvogel und die scheue Wasseramsel an. Im Frühling blühen in den Erlen- und Eichenhainen der Aronstab, Leberblümchen und andere geschützte Pflanzen.